Die Kanzleigruppe – Vorteile eines Verbundes gegenüber kleiner Einzelkanzleien

2

Juli

Welche Vorteile hat eine Gruppe gegenüber Einzelkanzleien?

Eine Kanzleigruppe bietet nicht nur Vorteile im Bereich der Außendarstellung und im Marktauftritt sondern auch strategische und wirtschaftliche Benefits, von denen man als Kanzleipartner innerhalb der Gruppe profitiert.

In der heutigen Zeit haben es kleine Kanzleien und Einzelkämpfer immer schwerer, sich am Markt durchzusetzen. Dies nicht nur deshalb, weil sie schlicht als kleine Kanzlei am Markt ohne Kanzleiteam wahrgenommen werden, sondern auch deshalb, weil sie deutlich weniger Möglichkeiten haben, sich so am Markt zu präsentieren, wie es für eine professionelle Kanzlei notwendig wäre. Hier fehlen oftmals schlicht die finanziellen und personellen Mittel. Die kleine Kanzlei muss sich zwangsläufig auf die wesentlichen Tätigkeiten konzentrieren: Mandantengewinnung, Mandatsbearbeitung und laufende Beratungstätigkeiten. Hier bleibt wenig Zeit für den Kanzleiinhaber, sich um weitere Themen wie Marketing, Legal-Tech, Erstellung von Kanzleistruktururen oder Schaffung von funktionierenden Systemen zu bemühen.

Die Kanzleigruppe – SKO Legal Group – hat sich gerade darauf spezialisiert, diese Kanzleiengpässe und Alltagsschwierigkeiten zu lösen. Der Vorteil der Gruppe liegt klar darin, dass Einzelmaßnahmen und Strukturen innerhalb der Gruppe erstellt und auf alle Kanzleipartner übertragen werden können. Dies betrifft nicht nur Kanzleiabläufe im Bereich Sekretariat und Verwaltung sondern auch Marketing- und Vertriebskonzepte. Es entstehen Synergieeffekte und wirtschaftliche Vorteile, von denen alle Partner der Gruppe profitieren.

Des Weiteren ist jede Kanzlei als Teil einer Kanzleigruppe stärker als allein. Dies gilt auch für den Außenauftritt. Ein gemeinsamer Außenauftritt unter einheitlichem Namen gibt jedem einzelnen Partner Vertrauen und Stärke. Es besteht eine Kanzleimarke, von der alle Partner profitieren – der Wiedererkennungseffekt ist nicht zu unterschätzen und ist in der heutigen Zeit ein Muss für ein laufendes Mandatsaufkommen.

In der Praxis stelle man immer häufiger fest, dass man von einem erheblichen Ressourcenmangel ausgehen muss. Ob es Mitarbeiter sind oder Dienstleister – die Chancen und Möglichkeiten, einen passenden Partner für eine Zusammenarbeit zu finden, werden immer schwieriger.

Als Partner der Kanzleigruppe muss man sich hierum nicht kümmern: Alle wesentlichen Kanzleibereiche im Sekretariat und Backoffice werden durch die Kanzleigruppe als Servicegesellschaft bedient. Die dauerhaften Schwierigkeiten mit Mitarbeitermangel, Urlaub oder Krankheit bestehen bei den Kanzleipartnern nicht mehr. Sie greifen schlicht auf die vorhandenen Strukturen der Gruppe zurück und genießen täglich die Vorteile funktionierender Abläufe. Durch diese Zentralisierung der Kanzleiverwaltung entstehen wirtschaftliche Vorteile und es bleibt mehr Zeit für Mandate und Umsatz.

Eine Kanzleigruppe deckt automatisch deutlich mehr Rechtsgebiete ab, als dies für einen einzelnen Rechtsanwalt möglich wäre. Somit gewährleistet die Kanzleigruppe insgesamt ein deutlich breiteres Beratungsspektrum und dadurch eine größere Professionalität und Fachkompetenz. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Nebeneffekt liegt darin, dass die Kanzleipartner sich untereinander innerhalb der Gruppe mit Mandaten versorgen können, ohne dass sich der Mandant „weitergeschoben“ fühlt. Mandantengewinnung in automatisierter Form – keine Konkurrenz und Mandantengerangel.

Durch die Partnerschaft innerhalb der Kanzleigruppe erhält jeder Kanzleipartner plötzlich die Möglichkeit, größere Mandate oder fachübergreifende Mandate anzunehmen und zu betreuen, indem er auf die Fachkompetenz der Gruppe zurückgreift und somit eigene Defizite ausgleicht. Ein Mehrwert für alle Beteiligten: Der Mandant ist in allen Fachbereichen bestens betreut, der mandatsführende Rechtsanwalt gewährleistet eine bestmögliche Mandatsbearbeitung und der Partner aus der Gruppe kann hierbei unterstützen.

Was unser hierbei ganz wichtig ist soll nochmals erwähnt werden:

Jeder Kanzleipartner ist und bleibt rechtlich und wirtschaftlich eigenständig. Die Selbstständigkeit eines jedes Kanzleipartners steht im Fokus, zeitgleich besteht die Möglichkeit – aber nicht die Verpflichtung – vom Kanzleinetzwerk zu profitieren. Eine ideale Möglichkeit nicht nur für bereits bestehende Kanzleien, die ihre Kostenstruktur optimieren und sich auf den Zukunftsmarkt vorbereiten wollen, sondern auch für Berufseinsteiger. Denn gerade diese Berufsgruppe – neu am Markt, ohne Erfahrung und Mandatsquellen – haben es meist relativ schwer, ein funktionierendes Kanzleibusiness aufzubauen. Die größten Hürden sind hierbei neben der Mandatsgewinnung und einer optimalen Kostenstruktur fehlende Austauschmöglichkeiten mit fachkompetenten Kollegen. Die SKO Legal Group löst genaue diese Engpässe und bietet hierbei die bestmöglichsten Vorteile für Anwälte, die sich selbstständig machen wollen: Ein Start in das selbständige Berufsleben ohne Risiken und planbaren Zukunftszielen.

Warum haben es kleine Kanzleien so schwer?

Kleine und auch teilweise mittlere Kanzleien haben oft das Problem fehlender Strukturen und Kanzleisysteme. Diese Probleme ziehen sich oftmals durch alle vorhandenen Bereiche. Die Natur der Probleme ist logisch und plausibel herzuleiten: Eine kleine oder mittlere Kanzlei wächst mit ihrem Kanzleiinhaber und dem dahinterstehenden Kanzleiteam. Jeder hat seine Aufgaben und leistet gute Arbeit – jeder in seinem Bereich. Dieses „System“ funktioniert so lange, wie es die Umstände zulässt. Die Umstände können jedoch bekanntlich schnell kippen: Werden Mitarbeiter krank oder haben Urlaub, fehlen diese Zahnräder im Gesamtsystem und werde nicht weiter betreut. Das Telefon kann nur noch sporadisch betreut werden, Abrechnungen erfolgen zu spät und Mahnungen werden ungeplant in unregelmäßigen Abständen – wenn überhaupt – versandt. Der Stresspegel steigt, wodurch dann auch die übrigen Kanzleibereiche in Mitleidenschaft gezogen werden. Der Kanzleiinhaber muss einspringen, Tätigkeiten und Bereiche übernehmen, die weder durch ihn betreut werden sollten – da sie nur Ressourcen und Kapazitäten kosten – noch Umsatz und Gewinn bringen. Die Folge ist daher, dass der Kanzleiinhaber tatsächlich als Selbstständiger – selbst und ständig – und nicht als Unternehmer arbeitet.

Eine funktionierende Kanzlei läuft erfolgreich und profitabel, wenn sie dauerhaft in funktionierenden Systemen wirtschaftlich arbeitet, da die vorhandenen Kanzleistrukturen und Kanzleisysteme dafür sorgen, dass die Kanzlei als Unternehmen unabhängig vom Kanzleiinhaber funktioniert. Dies fehlt in den allermeisten kleineren Kanzleien. Die Akquise und die Mandatsgewinnung läuft nicht automatisiert und wird vom Inhaber selbst durchgeführt, da das notwendige Know-How für eine professionelle Kanzleivermarktung insbesondere im Onlinebereich nicht vorhanden ist und nur teuer über Werbeagenturen eingekauft werden kann. Es entstehen hierdurch – und durch andere Umstände – hohe Fixkosten, deren Kostenquote nicht selten bei ca. 55% – 60% liegt.

Zusammengefasst kann festgehalten werden, dass sowohl Zeit- als auch Kostenprobleme dazu führen, dass es kleine Kanzleien schwer haben. Insbesondere der Kanzleiwachstum ist nur unter erschwerten Bedingungen mit weiteren Kosten notwendig, die oftmals nicht aufgewendet werden (können). So stagniert der Kanzleiwachstum, der Umsatz bleibt regelmäßig gleich. Die Kosten steigen jedoch naturgemäß – wie in allen Lebensbereichen – so dass automatisch der Kanzleigewinn sinkt. Eine Abwärtsspierale, die man frühzeitig erkennen und der man rechtzeitig entgegentreten muss.